Herkunft & Verarbeitung
Zwischen den malerischen Hügeln der Toskana, unweit von Viareggio im Nordwesten nahe der Küste, wo die salzhaltige Meeresluft auf sonnengetränkte Landschaften trifft, wächst mein Rosmarin auf kalkhaltigen Böden in seiner ursprünglichsten Form. Hier, wo früher der gesamte Küstenstreifen mit Rosmarin bewachsen war, entfaltet jede Pflanze ihr volles, unverwechselbares Aroma. Hier bei Viareggio liegt auch die Gegend, von der früher Seefahrer berichtet haben, sie riechen das Land, bevor sie es sehen können – denn der Duft des Rosmarins war hier aufgrund des Klimas besonders ausgeprägt. Daher habe ich in dieser Gegend nach meinem Rosmarin gesucht.
Simon und seine Freunde haben sich 1982 in die Schönheit der toskanischen Berge verliebt und in 800 Metern Höhe einen demeter-Biohof aufgebaut, um mit den Pflanzen zu arbeiten und ihr Wachstum im Rhythmus der Natur zu respektieren. Biodynamische Methoden im Rhythmus von natürlichen Zyklen sind bis heute ein Grund dafür, warum dieser Rosmarin besonders hochwertig ist: Sorgfältig geerntet und schonend geschnitten, bewahrt dieser Rosmarin die Essenz seiner Herkunft – intensiv und würzig.
Eigenschaften & mehr
Duft und Geschmack des Rosmarins erinnern uns an Eukalyptus und Kampfer. Das Aroma ist intensiv, würzig herb und leicht harzig, dabei aber wunderbar aromatisch. Auch getrocknet behalten die Nadeln ihr ätherisches Öl, wodurch der Geschmack intensiver wirkt. Das kann man riechen, wenn man die Rosmarin-Nadeln zwischen den Fingern reibt. Um die ätherischen Öle zu erhalten, werden die Blätter nicht nur mit viel Erfahrung und Hingabe im Rhythmus der Natur geerntet, sondern auch schonend getrocknet. So bewahrt jeder Schnitt das volle Aroma – kräftig, würzig und unverwechselbar. Und bringt Dir so ein Stück Toskana direkt nach Hause – in jeder Prise.
Ob in der gehobenen Gastronomie oder in Deiner Küche – dieser Rosmarin verleiht jedem Gericht eine unverwechselbare, mediterrane Note. Du kannst Rosmarin zum Würzen, für Kräutertee, naturheilkundliche Anwendungen, selbstgemachte Pflegeprodukte und vieles mehr nutzen. Für Momente, die nach Sonne, Genuss und echter Qualität verlangen.
Anregungen & Inspirationen
Rosmarin aus der Toskana ist so gut, weil Natur und Klima perfekt zusammenspielen – und genau das schmeckt man. Er gilt nicht ohne Grund als besonders hochwertig – das liegt an einer Kombination aus Klima, Boden und traditionellem Anbau, die so nur dort zusammenkommt.
Mein Rosmarin aus der Toskana
Zwischen den malerischen Hügeln der Toskana, unweit von Viareggio im Nordwesten nahe der Küste, wo die salzhaltige Meeresluft auf sonnengetränkte Landschaften trifft, wächst mein Rosmarin auf kalkhaltigen Böden in seiner ursprünglichsten Form. Hier, wo früher der gesamte Küstenstreifen mit Rosmarin bewachsen war, entfaltet jede Pflanze ihr volles, unverwechselbares Aroma. Hier bei Viareggio liegt auch die Gegend, von der früher Seefahrer berichtet haben, sie riechen das Land, bevor sie es sehen können – denn der Duft des Rosmarins war hier aufgrund des Klimas besonders ausgeprägt. Daher habe ich in dieser Gegend nach meinem Rosmarin gesucht.
Wachstum im Rhythmus der Natur
Simon und seine Freunde haben sich 1982 in die Schönheit der toskanischen Berge verliebt und in 800 Metern Höhe einen demeter-Biohof aufgebaut, um mit den Pflanzen zu arbeiten und ihr Wachstum im Rhythmus der Natur zu respektieren. Biodynamische Methoden im Rhythmus von natürlichen Zyklen sind bis heute ein Grund dafür, warum dieser Rosmarin besonders hochwertig ist: Sorgfältig geerntet und schonend geschnitten, bewahrt dieser Rosmarin die Essenz seiner Herkunft – intensiv und würzig.
Der Duft des Rosmarins
Du kannst Rosmarin zum Würzen, für Kräutertee, naturheilkundliche Anwendungen, selbstgemachte Pflegeprodukte und vieles mehr nutzen. Jede Prise ist mehr als nur ein Gewürz – sie ist ein Stück Toskana. Schon beim Probieren entfaltet sich ein Geschmack, der an lange Sommerabende, duftende Gärten und die Leichtigkeit Italiens erinnert. Mach Dir einen Rosmarin-Scones und genieß die Informationen aus dem Kräuterporträt! Für Momente, die nach Sonne, Genuss und echter Qualität verlangen.
Botanisches & Wissenswertes
Rosmarin stammt aus dem Mittelmeerraum, kam über die Klostergärten nach ganz Europa und wurde schon im Klosterplan von St. Gallen erwähnt. Der „Reisekönig“ Karl der Große hat bei uns für seine Verbreitung gesorgt, da er den Rosmarin im „Capitulare de Villis“, seiner Landgüterverordnung aufnahm und damit den Anbau auf allen seinen Krongütern anordnete. Karl, der unter Rheuma litt, wollte auf allen Gütern eine „Apotheke aus Kräutern und Gewürzen“ für Küche und Gesundheit vorfinden. Für Kräuterkundige von Dioskurides über Otto Brunfels bis in unsere Zeit ist Rosmarin durch die Vielfalt seiner Einsatzmöglichkeiten in Nahrung, Gesundheit oder Kosmetik unverzichtbar.
Hat Rosmarin Nadeln oder Blätter?
Wusstest Du, das Rosmarin gar keine Nadeln, sondern Blätter hat? Wenn man bei frischen Blättern genau hinschaut, sieht man, dass die Blätter sehr schmal und nach innen leicht eingerollt sind.
Wieso der Rosmarin eine neue Familie hat:
Obwohl Carl von Linné eine Ähnlichkeit der Staubgefäße von Rosmarin und Salbei feststellte, gab er dem uns bekannten Rosmarin eine eigene Gattung mit dem wissenschaftlichen Namen Rosmarinus officinalis. Wissenschaftler konnten 2017 mit modernen DNA-Analysen das enge Verwandtschaftsverhältnis zwischen Salbei und Rosmarin nachweisen. Die Mitglieder der „RHS Nomenclature and Taxonomy Advisory Group“, welche für die Namensgebungen in der Botanik zuständig sind, entschieden 2019, das die Gattung Rosmarin jetzt in die Gattung Salvia (Salbei) eingegliedert wird. Der neue Name lautet jetzt: Salvia rosmarinus, syn. Rosmarinus officinalis. Denn: dies hatte lediglich 15 Namensänderungen in der Systematik zur Folge – und keine etwa 700, die man gebraucht hätte, um die Gattung Salvia neu zu ordnen.
Ursprung & Tradition
„Tau des Meeres“
klingt wie ein Versprechen nach Sonne, blauem Wasser und Leichtigkeit, oder? Vielleicht hat auch der römische Dichter Plinius der Ältere daran gedacht, als er den Rosmarin beschrieb, der am Mittelmeer oft an den Hängen in Meeresnähe wächst? Denn das lateinische ros bedeutet Tau oder Schaum, mar heißt das Meer. Wenn die Seefahrer nach langer Fahrt Richtung Küste segelten, konnten sie schon weit auf dem Meer den Duft vom Rosmarin riechen. Das ist auch der Grund, warum ich meinen Rosmarin hier in dieser Gegend gesucht habe. Übrigens: Plinius der Ältere war Naturforscher und schrieb das bis heute erhaltene Werk „Naturalis historia“ - eine 37-bändige Naturgeschichte. Er starb 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs.
Rosmarin, die Liebe und das Leben
"Und da ist Rosmarin, das ist für die Treue..." ließ Shakespeare schon seinen Hamlet sagen. Und als Kind kannte ich noch den Spruch: „Rosmarin und Thymian, wächst in unserem Garten. Unser Ännchen ist die Braut, kann nicht länger warten“. Aber was hat Rosmarin mit der Liebe zu schaffen?
Rosmarin hat eine uralte Tradition, um die sich viele Mythen und Geschichten ranken, gehörte er doch zu den „heiligen Kräutern“. In der Antike, wo er als Pflanze der Liebe hoch verehrt wurde bis zum Mittelalter traute man dem Rosmarin die Kraft zu, böse Einflüsse und ein bedrohliches Schicksal abzuwenden. Hausaltäre, Täuflinge, Bräute und Tote im Sarg wurden mit Zweigen oder Kränzen aus Rosmarin geschmückt. Auch in den christlichen Legenden wird der Rosmarin erwähnt. So soll Maria auf der Flucht nach Ägypten ihren Mantel über einen Rosmarinstrauch gebreitet haben - seit dieser Zeit schmückt er sich mit den wunderschönen himmelblauen Blüten, die einen zweiten Blick wert sind.
Rezeptideen für die Küche
Zum Würzen kannst Du die getrockneten nadelartigen Blätter vor der Verwendung im Mörser etwas zerstoßen. Beim Kochen solltest Du die getrockneten Blätter mitkochen, damit sie ihr volles Aroma entfalten können. Da Rosmarin sehr intensiv schmeckt, solltest Du ihn sparsam verwendet und ausprobieren, ob er Dir so gut schmeckt wie mir. Er passt perfekt zu Gemüse wie Kartoffeln, Tomaten oder Pilzen, zu Fleisch- und Fischgerichten, ergänzt aber auch Obst wie Pfirsichen oder Himbeeren mit seinem raffinierten Aroma.
Spannendes aus der Welt der Kräuter & Gewürze
Mit Hilfe der Rosmarinsäure schützt sich die Pflanze gegen Pilze und Bakterien. Sie hat antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die in der Kosmetik und Medizin Anwendung finden. (Aber Vorsicht: Nicht jeder verträgt Rosmarin auf der Haut.) Die Lebensmittelindustrie nutzt die Wirkung der Rosmarinsäure als Konservierungsmittel. Und die ätherischen Öle eignen sich wunderbar zur Aromatherapie wie z.B. in Duftlampen.
Es gibt so viel über Rosmarin zu erzählen, das kann man in ein paar Sätzen gar nicht alles weitergeben. Möchtest Du noch mehr über den Rosmarin erfahren, besuche meinen Workshop mit Rosmarin. Du kannst Du mich gerne anschreiben, dann teile ich Dir mit, wo der nächste stattfindet.