Kulinarik
Scones wurden 1840 durch Herzogin Anna von Bedfort - Hofdame von Königin Viktoria - als leichte Zwischenmahlzeit bekannt. Die süßen „Kuchenbrötchen“ haben eine ganz besondere Konsistenz.
Scones zur Tea-Time
Manche leiten den Begriff Scones auf den „Stone of Scone“ zurück – einen Stein aus dem schottischen Krönungsritual, der bis heute bei Krönungen britischer Monarchen eine Rolle spielt. Beliebt wurden sie 1840 durch Herzogin Anna von Bedford - Hofdame von Königin Viktoria - die sich nachmittags eine leichte Zwischenmahlzeit wünschte und von den Scones begeistert war. Heute sind Scones ein Klassiker der britischen „Afternoon Tea“-Tradition.
Das Geheimnis der Scones
Die süßen „Kuchenbrötchen“ haben eine ganz besondere Konsistenz. Das Geheimnis ist die kalte Butter. Der Teig sollte nur zusammengerührt und nicht geknetet werden, so dass die Butterflocken nicht zu weich werden und erst beim Backen schmelzen. Da sie krümeln, werden Scones quer durchgeschnitten und belegt. Den Scones-Teig kannst Du wunderbar vorbereiten, im Kühlschrank aufbewahren und backen, wenn Du Appetit darauf hast, denn warm schmecken sie am besten. Da Rosmarin in historischen Überlieferungen gelegentlich als Aphrodisiakum erwähnt wird, backe sie doch einfach mal in Herzform!
Rosmarin gibt den Scones eine ganz besondere, würzige Note. Mit Thymian-Honig-Butter ergänzt kannst Du Deine eigene Tea-Time genießen!
Mein eigenes Back-Rezept mit Rosmarin
Das nehme ich für 1 Portion
225 g Mehl ~ 1 Prise Fleur-de-Sel ~ 25 g Zucker ~ 1 EL Rosmarin ~ 1 geschlagenes Ei ~ etwas Milch ~ 1 EL Rum ~ 50 g kalte Butter ~ 1 Ei zum Bestreichen ~ und ein kleines Lächeln ~ denn: Lächle – und die Welt lächelt zurück!
So entsteht mein Gericht
[1] Alle Zutaten außer der Butter mischen. [2] Kalte Butterflocken untermengen, bis der Teig krümelig wird. Hier entsteht die typische Konsistenz der Scones – die kalten Butterstücke bleiben erhalten und sorgen beim Backen für die lockere, leicht krümelige Struktur. [3] Teig 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. [4] Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 cm hoch ausrollen. [5] Mit einem Glas (ca. 5 cm Durchmesser) Teigstücke ausstechen. [6] Die Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit geschlagenem Ei bestreichen. [7] Scones etwa 20 Minuten bei 180° backen. [8] Auf ein Kuchengitter legen und etwas abkühlen lassen und … Guten Appetit!
Das reiche ich dazu
Warm serviert schmecken Scones wunderbar mit Thymian-Honig-Butter. Am besten bereitest Du die Butter zuerst vor. Dazu ein halbes Päckchen Butter mit einem Teelöffel Honig und einem Teelöffel Thymian verrühren. Die Butter bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
Wie Kräuter wirken
Rosmarin im Gebäck
Rosmarin ist eine immergrüne, sonnenliebende Pflanze mit nadelartigen Blättern, in denen besonders viele aromatische, ätherische Öle gespeichert sind, die sich beim Backen durch die Wärme besonders gut entfalten und Gebäck eine feine, würzige Note verleihen.
Hinweis: Qualität und Verträglichkeit der Zutaten beeinflussen das Ergebnis – wähle sie bewusst entsprechend Deiner persönlichen Verträglichkeit aus. Das Rezept enthält Gluten, Milch und Ei.
Denke daran: Ich erstelle und teste meine Rezepte mit viel Liebe und Sorgfalt, damit du sie nachkochen kannst. Aber ich kann keine Garantie dafür übernehmen, dass sie dir genauso gelingen, Jede Küche ist anders, deshalb sind alle Angaben nur Richtwerte, du kochst auf eigene Verantwortung. Bitte achte selbst auf Allergien, Unverträglichkeiten und einen hygienischen Umgang mit Lebensmitteln (vor allem bei Fleisch, Fisch & Eiern). Und: Dies ist keine Ernährungs- oder Gesundheitsberatung. Weitere Informationen findest Du auf meiner Homepage www.kontor-der-lydia.de bei den Rezepten im Haftungsausschluss.