Eine Perle in einem Kräuter-Löffel, eine rund gefaltete Karte mit schwarzem Schleifenband, ein schwarzer Beutel gefüllt mit Thymian aus der Provence, loser Thymian vor dem Beutel
Eine Perle in einem Kräuter-Löffel, eine rund gefaltete Karte mit schwarzem Schleifenband, ein schwarzer Beutel gefüllt mit Thymian aus der Provence, loser Thymian vor dem Beutel

Thymian aus der Provence

Preis 

€6,00
Grundpreis
    €100,00 Thymian = 1 kg & €1,00 Kräuter-Löffel
Menge
    50 Gramm
Verfügbarkeit
    Lieferbar
Lieferzeit
    innerhalb weniger Tage
Verarbeitung
    Thymian-Blätter (Thymus vulgaris), gerebelt
    Thymian ist vegan, glutenfrei, laktosefrei und ohne Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker.
    Um die ätherischen Öle zu erhalten, werden die Blätter schonend bei niedrigen Temperaturen im Schatten getrocknet.
    Der kleine Kräuter-Löffel ist aus natürlichem unbehandeltem Holz. Hiermit kannst Du Kräuter & Gewürze perfekt portionieren.
Verpackung
    Du erhältst
    ~ einen Beutel Thymian-Blätter aus der Provence mit 50 Gramm
    ~ zusammen mit einem kleinen Kräuter-Löffel
    ~ Dazu: Eine Klappkarte mit Informationen und einen Talisman von mir, der Dir ein Lächeln schenken soll.
    Denn: Lächle – und die Welt lächelt zurück!
Herkunft
    Mein Thymian stammt aus einem streng kontrolliert biologischen Anbau aus der Provence in Frankreich. Hier baut Vincent Kräuter - u. a. meinen Thymian in höchster Qualität - an bevor er sie in einer Halle auf großen Sieben trocknet und mit einem klassischen Rüttelwagen per Hand sortiert. Schau Dir einmal die Fotos unter „Mehr zu meinem Lieferanten“ an …

Informationen zum Lieferanten

Mehr über meinen Thymian ...
Inhalt (Aroma)
    Thymian hat einen intensiv-würzigen, leicht zitronigen Duft und enthält viele wertvolle ätherische Öle, dessen charakteristischer Geruch besonders durch das ätherische Öl Thymol geprägt wird. Getrocknet wird der Duft sogar noch intensiver. Das kann man sofort riechen, wenn man Thymian zwischen den Fingern reibt. Aber denke daran, bei Gewürzen handelt es sich um Naturprodukte, die natürlichen Schwankungen unterliegen. Du kannst Thymian zum Würzen, für Kräutertee, naturheilkundliche Anwendungen, selbstgemachte Pflegeprodukte und vieles mehr nutzen.
Aufbewahrung
    Um das Aroma und die Frische zu bewahren, sollten Kräuter & Gewürze in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit sollten vermieden werden. Am besten in einem dunklen Gefäß aus Glas lagern. Bei richtiger Lagerung ist Thymian bis zu drei Jahre haltbar.
Botanisches & Wissenswertes
    Dioscurides beschrieb das Kraut sehr anschaulich: „Den Garten-Thymian kennt alle Welt. Es ist ein kleiner, fast dürrer Busch mit kleinen schmalen Blättern, der an den Spitzen purpurrötliche Blütenköpfe trägt. Die Pflanze wächst vorzugsweis in felsigen oder sonst mageren Böden. Sie bekommt als Arznei den Kranken und als Gewürz den Gesunden gut.“

    Kaiser Karl der Große ordnete um 800 in seiner Landgüterverordnung „Capitulare de villis“ an, Thymian und andere Kräuter in den königlichen Gärten anzubauen. Sie sollten nach klösterlichem Vorbild die medizinische Grundversorgung und Ernährung sichern. Aber erst im 11. Jahrhundert brachten Benediktiner-Mönche den Thymian in größeren Mengen über die Alpen, und schon kurze Zeit später gedieh er in den mittelalterlichen Klostergärten. Hildegard von Bingen und Albertus Magnus waren die Ersten, die ihn erwähnten. Thymian hat etwa 300 Arten und wächst von Nordafrika bis Skandinavien. Vorausgesetzt, er hat warme Steine, mageren, sandig-durchlässigen Boden - eher trocken als feucht - und ein sonniges Plätzchen, dann bildet er sein volles Aroma aus. Mit bodendeckenden Varianten kann man Wege anlegen, dann wird der Duft freigesetzt, wenn man darüber geht.

    Im Laufe seiner Entwicklung hat sich der Thymian besonders an eine Lebenssituation anpasset: Er musste sich gegen die Konkurrenz anderer wild wuchernder Kräuter auf oft kargen Böden durchsetzen, um Insekten zur Bestäubung anzulocken und Schädlinge abzuwehren. Die ätherischen Öle Thymol und Carvacrol , mit denen sich der Thymian schützt, schenken uns einen unvorstellbaren Reichtum an Aromen, Geschmacksstoffen und therapeutisch nutzbaren Inhaltsstoffen.
Ursprung & Tradition
    Schon in sumerischen Keilschriften aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. finden wir erste schriftliche Hinweise auf den Anbau und die Nutzung des Thymians. In Ägypten war er besonders für seine entzündungshemmenden, antibakteriellen und konservierenden Eigenschaften bekannt. Daher wurde er als Räucherwerk in Tempeln und bei der Mumifizierung eingesetzt. Der römische Geschichtsschreiber Plinius Major (70 n.Chr.) berichtete, dass „serpyllum“ (Wilder Thymian) im Theriak enthalten war; einem Heiltrank, den König Antiochos der Große von Syrien (um 200 v. Chr.) regelmäßig getrunken haben soll.

    Thymian wird bis heute bei Atemwegserkrankungen eingesetzt, ist ein bewährtes Hausmittel gegen Husten und wird als durchblutungsförderndes, antibakterielles und desodorierendes Gurgelmittel bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums verwendet. Sicher kennst Du den Spruch: „Die nächste Grippe kommt bestimmt – doch nicht zu dem, der Thymian nimmt!“ - Mit einer Thymian-Teekur im Herbst kannst Du Dich vor der nächsten Erkältungswelle schützen. Aber Thymian ist auch bekannt bei Hautkrankheiten, Entzündungen, Schmerzen und nervösen Erschöpfungszuständen sowie für seine harntreibenden und verdauungsfördernden Eigenschaften, da seine Gerbstoffe wirksam gegen Darmbakterien helfen können.

    In der Antike wurde der Thymian der Liebesgöttin Aphrodite geweiht. Im Christentum entstand die Legende, dass die Jungfrau Maria die Krippe ihres Kindes mit Thymian ausgepolstert haben soll, weshalb er heute noch „Marienbettstroh“ genannt.
Rezeptideen für die Küche
    Thymian und Rosmarin sind die beliebtesten Kräuter, wenn es darum geht, mit seiner täglichen Ernährung gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun. Die im Thymian enthaltenen Inhaltsstoffe regen die Verdauungssäfte im Magen-Darm-Trakt an und helfen so bei fetten Speisen, die dadurch verdaulicher werden. Und dank der Vielseitigkeit des Thymians hat man viele Gelegenheiten – und keine Ausreden mehr!

    Verwende Thymian als Gewürz, als Thymian-Öl, -Essig oder Sirup. Perfekt auch als Thymian-Salz in Kombination mit Fleur-de-Sel. Bis heute ist er ein wichtiger Bestandteil in landestypischen Gerichten: In Ägypten ist er beispielsweise im „Dukkah“ enthalten, einer pikant-aromatischen Mischung und in Jordanien im „Zahtar“, einem salzig-würzigen Gebäck aus Hefeteig. In der europäischen Küche wird er für Fisch- oder Lammgerichte, Pilzpfannen, Salate und Pizza verwendet, bei Suppen, Eintöpfen und Saucen und nicht nur bei mediterranen Gemüsegerichten. Thymian kann Käse, Getränke und selbst Obst in kulinarische Besonderheiten verwandeln. Und natürlich ist er Bestandteil der Mischung „Kräuter der Provence“!
Inspirationen aus der Welt der Kräuter
    Schon die antiken Griechen schätzen Thymian als Bienenpflanze und weihten ihn Demeter, der Göttin der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus, der Ernte und der Jahreszeiten. Demeter wird oft als „Bienenmutter“ dargestellt, die ihr Dienenden wurden Bienen-Priesterinnen genannt. Und fleißig wie eine Biene“ beschreibt bis heute Personen, die produktiv und fleißig sind.

    Thymian-Honig ist der Klassiker der Husten-Honige. 1543 schrieb der deutsche Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs in seinem Kräuterbuch: „Thymian mit Honig gekocht und getrunken ist förderlich und nützlich denjenigen, die das Keuchen und das schwere Atmen haben“. Mit Honig und Thymian kannst Du Dir selbst einen Vorrat herstellen.

    Thymus (die Gattungsbezeichnung) stammt entweder von dem griechischen Wort „thyein = räuchern“ (schon im antiken Griechenland wurde er bei Räucherzeremonien eingesetzt) oder von dem griechischen Wort thymos ab, was „Mut“ bedeutet. Daher war Thymian auch die Pflanze der Krieger. Die Griechen wuschen die Wunden der Krieger mit Kräutersäften aus und nutzten in Thymian getränkte Bandagen mit ihrer desinfizierenden Lösung zum Verbinden. Römische Krieger badeten in Thymian, bevor sie in die Schlacht zogen. Ich vermute mal, um die Haut schon auf Verletzungen vorzubereiten. Thymian sollte aber auch Mut und Kraft verleihen. Im Mittelalter stickten die Burgfräulein Thymian auf eine Schärpe, welche sie den Rittern für das Turnier schenkten.

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